Angestoßen wurde alles durch ein Solarprojekt des Otto-Hahn-Gymnasiums Gifhorn. Der Naturkundelehrer Reimund Wunderlich hatte mit der Umwelt- und Solar-AG eine Solaranlage auf das Dach der Schule gestellt und von dem Ertrag eine Schule in Uganda elektrifiziert.

Weil Wolfram Meyer Kontakte zu den Trägern eines kirchlichen Krankenhauses in Mbesa im strukturschwachen Süden Tansanias hatte, hatten Dr. Rudolph Gerlach und Renate Meyer als Nachfolger Herrn Wunderlichs in der AG-Arbeit die Idee, das Solar-Engagement der Schule dort fortzusetzen und den Menschen dort mit einer dezentralen Solarlicht-Versorgung zu helfen.

Solarlampen waren 2010 dort noch sehr selten anzutreffen, und auch heute besteht noch ein großer Mangel. Ein Elektrizitätsnetz gibt es auch noch nicht. Deshalb werden Kerzen oder Petroleumlampen genutzt. Das ist ungesund, relativ teuer und ineffektiv.