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Charity – die Herausforderung

Jedes unserer Projekte wird von uns persönlich geprüft, begleitet und abgenommen. Das bedeutet, dass wir nach Tansania reisen, um die Bedingungen und die Chancen auf Nachhaltigkeit persönlich vor Ort prüfen und hinterher noch einmal kommen, um das Projekt nach Fertigstellung abzunehmen.

Bei diesen Reisen passiert es immer wieder, dass wir von Eltern angesprochen werden, die dringend Unterstützung für eine Ausbildung haben wollen. Oder wir werden gebeten, eine dringend erforderliche Operation oder eine ärztliche Behandlung zu bezahlen. Hier sind nur einige Impressionen:

Anfragen dieser Art müssen wir uns immer wieder stellen. Es ist eines der schwierigsten Seiten unserer Amani-Tätigkeit: Zu entscheiden, wo wir helfen sollen und wo wir das nicht tun können. Denn alle Leute, die uns fragen, brauchen unsere Hilfe.

Wir haben zusätzlich zu den Schulförderungen in Kilwa auf diese Weise bisher 5 Schulförderungen an guten Privatschulen übernommen, einige davon laufen jetzt noch.

Wir haben 5 Jugendlichen den Besuch einer Handwerkerschule ermöglicht, und 5 anderen Jugendlichen den Besuch eines Colleges oder einer Universität.

Im Bereich der medizinischen Versorgung haben wir verschiedene OPs und medikamentöse Behandlungen bezahlt.

Neben den umfangreichen privaten Mitteln, die wir hier immer wieder außerhalb unserer Projekte einsetzen, sind wir sehr dankbar, dass wir durch unseren Spenderkreis in manchen Jahren ein wenig Puffer haben, um hier zuzuschießen. Denn diese unvorhersehbaren Ausgaben gehen in manchen Jahren in die Tausende.

Danke allen, die uns unterstützen. Projektarbeit in Tansania ist finanziell nicht immer planbar, wenn man sich ein weiches Herz für die Anliegen der Menschen bewahrt und ansprechbar bleibt für ihre Nöte.

Ein Beispiel

Im Film sieht man Swakina mit ihrer neuen Nähmaschine, nach ihrer erfolgreichen Ausbildung zur Schneiderin. Swakina zu helfen war nicht geplant, wir kannten sie ja gar nicht. Wir wurden auf ihr Schicksal aufmerksam gemacht, als wir zu Fuß in der Gegend um Mbesa unterwegs waren. Swakina lebte in einer elenden Hütte in absoluter Armut und hatte keine Chance auf eine Zukunft, weil sie sich zu Hause allein um ihren blinden Opa kümmern und nicht in die Schule gehen konnte. Wir haben für den Opa gesorgt und ihr eine Berufsausbildung ermöglicht.