Schon 2010 wurden wir auf ein Problem im District Tunduru im Süden Tansanias aufmerksam gemacht:

Es gibt dort überall verteilt Notfallamulanzen. Diese haben oft Material- und Medikamentenmangel, aber es befindet sich dort geschultes Personal, was besonders bei Geburten wichtig ist. Sie waren aber häufig ohne Licht.

 

Wir haben durch Spenden alle 50 Ambulanzen im Distrikt Tunduru mit je 2 Lampen ausstatten können. Nun kann auch bei Nacht geholfen werden, wenn ein Baby zur Welt kommt.

Hier besichtigen wir 2011 eine der Amulanzen, die nun Licht hat.

Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hatte die Mittel dazu bewilligt.

In einem Dorf wurde ein Fest für uns gefeiert, mit Essen, Tanz und Liedern, stellvertretend für alle anderen Dörfer.

Das Dorf selber hatte nur 2 Lampen für ihre Ambulanz erhalten.Wir fanden diese Solidarität beeindruckend.

2012 besuchten wir Tansania mit 8 Schülern.

Dabei haben wir auch eine abgelegene Ambulanz aufgesucht. Im Bild erkennt man die einzige Fernstraße, die zu diesem Ort führt.

Uns wurde deutlich, dass es für die Nazareti-Handwerkerschule nicht einfach gewesen war, 50 Ambulanzen mit Solarlampen auszustatten!

Die Lampen waren da, und sie funktionierten.

Das machte nach der langen, beschwerlichen Reise gute Laune.